Welche Unterlagen brauche ich?
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass (bei Firmenfahrzeugen zusätzlich ein Handelsregisterauszug)
- Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief) – beim Gebrauchtwagenkauf vom Vorbesitzer
- Gültiger HU-Bericht (TÜV/DEKRA), der bei der Anmeldung nicht älter als zwei Jahre sein darf
- Die 7-stellige eVB-Nummer deiner Kfz-Haftpflichtversicherung
- Deine IBAN für das SEPA-Lastschriftmandat der Kfz-Steuer
Die eVB-Nummer – was ist das?
Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ist ein 7-stelliger alphanumerischer Code, den dir deine Kfz-Versicherung nach Vertragsabschluss ausstellt. Er bestätigt der Zulassungsstelle, dass für das Fahrzeug eine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Ohne eVB-Nummer ist keine Zulassung möglich – sie ist also der erste Schritt, noch vor dem eigentlichen Behördentermin. Mehr dazu, wie du als Fahranfänger bei der Versicherung sparst, findest du auf unserer Seite Kfz-Versicherung für Fahranfänger.
So läuft die Anmeldung ab
Mit allen Unterlagen und der eVB-Nummer gehst du zur zuständigen Zulassungsstelle (meist mit vorab gebuchtem Online-Termin), lässt deine Dokumente prüfen, zahlst die Gebühren und bekommst neue oder geprägte Kennzeichen – danach kannst du direkt losfahren.
Alternativ ist inzwischen die Online-Zulassung (i-Kfz) bundesweit in allen Zulassungsbezirken verfügbar. Mit einem Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion lässt sich ein Fahrzeug damit bequem von zu Hause aus anmelden, ohne persönlichen Termin vor Ort.
Was kostet die Anmeldung?
Die reine Zulassungsgebühr ist bundeseinheitlich geregelt und liegt am Schalter bei rund 30 Euro, online über i-Kfz oft nur bei rund 12,80 Euro. Dazu kommen die Kennzeichenschilder: an der Prägestelle rund 20 bis 45 Euro, online bestellt oft 10 bis 25 Euro zuzüglich Versand. In Summe liegen die Gesamtkosten für eine Anmeldung meist bei rund 70 bis 170 Euro, je nachdem ob du online oder vor Ort anmeldest und welches Kennzeichen du wählst (Standard- oder Wunschkennzeichen).